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Kübra Gümüşay

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Hanser Berlin

Thomas Rohde
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meinewoerter

A few weeks ago (23rd of May 2014), I was debating at the Oxford Union along with i.a. Myriam Francois Cerrah & Adam Deen opposing the motion "This house believes Islam is incompatible with gender equality." We won the debate with great results: 166 opposition : 51 proposition! I was waiting for the audio recording to be released, but that doesn't seem to happen anytime soon. So, here we go, this is the transcript of my

I haven't had shared thoughts for a few weeks now due to travels & work. This week's thought is about living love. I believe, you can't live love without giving up your ego, your pride. Yes, a good relationship involves a lot of work. But it's work mainly on yourself, on your ego. It is your struggle to become a better person. One thought every Friday for a year #15 | 50

In der aktuellen Zeit Campus (#3 | 2014 - seit heute im Handel) findet ihr eine Reihe muslimischer Künstlerinnen in Deutschland. Wunderbare Damen wie Neslihan Kapucu, Tasnim Baghdadi, Seren Başoğul, Soufeina Hamed und Ayşe Kılıç - sie alle sind Zeichen eines Wandels in Deutschland, symbolisch stehen sie für Umbrüche und neue Herausforderungen und prägen einen neuen Zeitgeist. Sie sind durch ihr Kopftuch als Muslima sichtbar, gleichzeitig drängen sie aber mit ihrer Identität als Künstlerin in die Öffentlichkeit. Mancherorts scheint

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(Dieser Text baut auf den Artikel Der neue muslimische Mann + die Frau und die Gesellschaft auf. Es empfiehlt sich ihn vorher zu lesen. Darin wird erklärt, warum dieser Text sich nur mit Mann-Frau-Beziehungen innerhalb der muslimisch-akademischen Szene beschäftigt.)

[tagline]Wichtiger Disclaimer:[/tagline]

Bevor ich den Text beginne, möchte ich eine Tatsache nicht unerwähnt lassen: Heiraten, einen Partner finden, ist in keiner Weise alleiniges Lebensziel und/oder definierender Lebensinhalt einer muslimischen Frau. Muslimische Frauen, die (noch) nicht geheiratet haben (an Gründen mangelt es nicht) oder nicht heiraten wollen(!), dürfen und sollten nicht darauf reduziert werden. Schon gar nicht sollte man sich das Recht herausnehmen solche, mit denen man nur flüchtig bekannt ist, immer wieder mit Fragen durchlörchern und mit achso gut gemeinten Ratschlägen belehren zu dürfen.

 Bei einer entsprechend stabilen Beziehungs- und Vertrauensbasis kann man sich eventuell näher über Beweggründe unterhalten, aber selbst das hat seine Grenzen.

Manchmal liegt es nicht in der Hand eines Menschen, einen geeigneten Partner zu finden. In dem Fall ist es ein Affront, einen Menschen immer wieder darauf anzusprechen oder gar zu bemitleiden. 



Manchmal entschließt sich ein Mensch bewusst dazu, nicht (mehr) heiraten zu wollen. Diese Entscheidung muss man respektieren. Und auch hier ist es ein Affront, einen Menschen immer wieder darauf anzusprechen oder gar zu bemitleiden.



Aber du möchtest doch nur helfen? Auch in bester Absicht kann man Menschen verletzen. "Herşeyin bir yolu yordamı var", sagt man im Türkischen. Es gibt für alles eine Art und einen Weg - auch für das Helfen.

Zuletzt ein Zitat der Leserin Müzeyyen Bek hierzu:

"Ich habe schon gar keine Lust mehr auf Hochzeiten zu gehen, genau aus diesem Grund! Ich finde es auch einfach nur unverschämt und vor allem unsensibel diese Haltung: Eine Frau ist nur dann vollwertig, wenn sie geheiratet hat. Wenn nicht, dann stimmt was nicht mit ihr. Das wird selbstverständlich nicht so geäußert, aber häufig ist es eine Botschaft, die mitschwingt."

[tagline]Der muslimisch-akademische Heiratsmarkt - Teil 2[/tagline]

Ich muss eingestehen: Ich bin an das Thema muslimisch-akademischer Heiratsmarkt zwar sehr kritisch, an die Lösungen aber anscheinend zu idealistisch herangegangen. Es muss doch eine systematische, größere Lösung geben für die vielen muslimischen Single-AkademikerInnen, die man innerhalb eines Projektes angehen kann, dachte ich mir. Ich war damit nicht die einzige: Mit ein paar FreundInnen zusammen bauten wir ein System auf, bei dem wir ausgewählte Singles interviewten, in eine interne Datenbank einpflegten und dann, ganz klassisch, Verkuppeln wollten. Aber (jeder von uns ist da unterschiedlicher Meinung, warum es nicht klappt/wie es besser klappen könnte) ich finde man kann zwei Menschen, von denen man mindestens eine nicht persönlich oder näher kennt, schlecht verkuppeln. Vor allem dann nicht, wenn man kein Gefühl dafür hat wie sie sind, was sie ausstrahlen und eventuell sogar wie sie fühlen. Hinzu kommt, dass es ein großer Zeit- und Organisationsaufwand ist, bei der Arbeitsteilung und Management nicht so einfach zu strukturieren sind.

Wenn ich privat verkupple, dann klappt es meistens viel besser. Ich kann nicht recht in Worte fassen, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Ich agiere hauptsächlich auf Gefühlsbasis und es funktioniert so relativ zufriedenstellend. Aber eine gut funktionierende größere Lösung, mit der man mehr Menschen erreichen kann, aber dennoch den einzelnen Menschen gerecht wird und zudem effektiv ist, habe ich bislang noch nicht entdeckt.

Das hat mich am Traum der größeren Lösung zweifeln lassen. Für mich gibt es bisher deshalb derzeit folgende (individuelle/lokale) Lösungen, von denen ich weiß, dass sie funktionieren (können):

[caption id="attachment_3278" align="aligncenter" width="2048"]ali und ich 2010 gründeten mein Mann Ali Aslan Gümüşay und ich zusammen mit Abdulkadir Topal und anderen engagierten Muslimen das Zahnräder Netzwerk. Bis vor wenigen Wochen war Ali Vorstandsvorsitzender, Abdulkadir sein Stellvertreter und ich Leiterin von Presse und Kommunikation. Doch jetzt ist es Zeit für frische Gesichter![/caption]

Vor knapp 4 Jahren, Anfang 2010, gründeten wir das Netzwerk Zahnräder - fast zeitgleich startete ich mit meiner Tuch-Kolumne in der Taz. Ein Netzwerk, dass es sich zum Ziel gemacht hat, aktive und engagierte Muslime zusammenzubringen, Social Entrepreneurship (also: Soziales Unternehmertum) zu fördern und bestehende Projekte der Öffentlichkeit und in den Communities bekannt zu machen. Und nun, nach knapp vier Jahren, wieder fast zeitgleich mit dem Ende meiner Kolumne, endet auch meine Zeit als Presse- und Kommunikationsleiterin bei Zahnräder.

2013 brachte viel Wechsel in mein Leben, nach meiner Tuch-Kolumne war Zahnräder der zweite große Abschied. Ich verabschiedete mich bereits im Sommer, vor einigen Wochen fand er dann auch offiziell beim Mitgliedertreffen statt. Auch mein Mann Ali Aslan Gümüşay und Abdulkadir Topal verabschiedeten sich vom Vorstand - es war ein tränenreicher, wunderschöner und vor allem hoffnungsvoller Abschied. Ein Wochenende voller Energie, Ideen und Emotionen. Viele werden nach den Gründen fragen. Warum jetzt gehen? Schließlich läuft es bei Zahnräder doch großartig!

Als wir Zahnräder damals gründeten, war mein Ziel mein Team und meinen Arbeitsbereich so zu leiten, dass alles auch ohne mich und meine Leitung funktioniert. Zahnräder sollte sich nicht um Einzelpersonen drehen, nicht um Egos, nicht um Persönlichkeiten und auch nicht abhängig von ihnen sein. Mein Anspruch war es, so zu arbeiten, dass diejenigen, die nachrücken, auf meine Arbeit aufbauen und Großartigeres, Besseres erreichen können. Mein Ziel war nachhaltige Arbeit. Und: Kontinuierliche Offenheit für Innovation. Nie wollte ich mich den Satz sagen (oder auch nur denken) hören: "Aber das haben wir schon immer so gemacht." Das versperrt Ideen, Neuerungen und den Atem der Zeit.

I was holding my tongue. Trying to ignore the #Mipsterz (≈ Muslim Hipsters) debate, hoping it would be over soon. Frankly, how long and intensely could the Muslim community (mainly in the US & some Western European countries) possibly discuss a two minute video about some Muslim fashionistas in the US driving skateboards, motorbikes, jumping and posing on trees? But it continued and continued and got worse

Fragte man mich jetzt nach dem Tod, ich würde sagen: Der Tod war mir immer fern. Fragte man mich ein zweites Mal, würden mir ein, zwei Beispiele einfallen, in denen ich ihn mittelbar fühlte. Und fragte man ein drittes Mal nach, würde mir klar werden, dass er manchmal sehr nah war, aber nie fern. Dass ich oft genau das fühlte, was ich dieser Tage fühle: Seine Nähe. Aber immer wieder vergaß. Vor einem Jahr, fast um

It was around 3 or maybe 4 in the morning after a long journey, climbing and hiking, when we finally sat down on top of the mountain Nemrut. We sat down to watch the sun rise, lighten the dark, announce itself through sparks and light shadows, grow and warm us - like so many of our kind before us. It was probably the most magical moment of our trip through the East of Turkey, a

Unser Logo für den Deutsch-Muslimischen Blogkarneval. Der liegt derzeit zwar noch brach, aber wer weiß, was an diesem Wochenende so passiert? Es ist mittlerweile Ewigkeiten her, dass wir den letzten deutsch-muslimischen Blog-Karneval (Muslimkarneval.de) veranstalteten, der damals von TooMuchCookies initiiert, gegründet und lange Zeit betrieben wurde. Mit einer losen Gruppe Blogger (und dem Zahnräder Netzwerk) haben wir das Projekt zwar auf'm Schirm, nur leider nicht auf der aktuellen To-Do-Liste. Am Freitag wird es nun ein Fachgespräch geben,