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Kübra Gümüşay

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Hanser Berlin

Thomas Rohde
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March 2011

Die Optimistin in mir wagt zu hoffen, dass wir irgendwann die richtigen Schlüsselfragen diskutieren. "Gehört der Islam zu Deutschland?" Wenn ich diese Frage noch einmal höre, knallts. Dann schnappe ich mir mein Sprengstoffgürtel und das tickende Bömbchen unter dem Kopftuch und gehe in die Luft - dorthin, wo dümmliche Fragen nicht hinkommen. In eine Welt frei von pseudo-intellektuellen Stellvertreter-Diskussionen. Eine Welt frei von Fragestellern, die eigentlich nur meinen: "Ätsch, ihr

Kürzlich war mein Henna-Abend. Das ist ein Abend vor der Hochzeit, an dem sich die Frauen versammeln, gemeinsam singen, tanzen und feiern. Mit Ritualen und traditionellem Gesang verzieren die Frauen die Hand der Braut und verabschieden sie in den Morgenstunden. Auch ich hatte einen wunderschönen Hennaabend. (An dieser Stelle Danke an meine Freundinnen, Familie und vor allem meine geliebte Schwester!) Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Sondern um die Kinder, die merkwürdigen. Auf türkischen

Plus in Wien: Zielpunkt Laufen und Springen ist lebensgefährlich, weil Schreien doof ist. Die nervigste Konstante in meinem Leben sind Identitätskrisen. Wer oder was bin ich? Wo gehöre ich hin? Irgendwann kam ich auf die richtige Fährte und fragte: Muss ich irgendwo hingehören? Also eigentlich dachte ich ja, das Thema sei in meinem Kopf endlich abgeschlossen. Ich bin, wonach mir lustig ist. Punkt. Ha! Hätte ich wohl gern. Denn was wäre eine

04.03.2011 - 15:01 (Kübra sitzt vor einem PC der Uni Hamburg und tippt wild herum)Ich sitze gerade mit einem Kamerateam vom Hessischen Rundfunk in der Rechtsbibiliothek der Uni Hamburg und tue so, als würde ich studieren und arbeiten. In Wirklichkeit aber schreibe ich diesen Blogeintrag, was ja irgendwie passt - schließlich geht es neben der Vorstellung des Buches "Manifest der Vielen" mit Hilal Sezgin mitunter auch um meine Arbeit als Bloggerin.Wir sitzen also in der

War er nicht. Ist ja auch nicht so wichtig. Wichtiger ist, dass Worte Kunst sein können und Kunst verbindet.Deshalb liebe ich Poetry Slams, die moderne Wort- und Sprachkunst. Sie machen unsere Wörter durch merkwürdige Aneinanderreihungen, kunstvolle Wiederholungen und überraschende Betonungen zu neuen Wörtern mit neuen Bedeutungen. Einige geben den Worten eine Seele. Andere Poetry Slammer reduzieren Worte auf das nackte Wort und spielen mit der Entblößung.Um Überraschen, Fühlen, Umdenken und Nachdenken geht es beim Poetry