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Achtung. In dieser Kolumne geht es nicht um das belgische Burka-Verbot. Zu diesem Thema wurde schließlich schon oft genug etwas gesagt. Ich fasse lediglich zusammen: Bei dem Burka-Verbot handelt es sich um symbolische Hau-den-Muslim-Politik. Verständlich, denn irgendetwas muss ja gegen "die Muslime" getan werden. Leider aber wählten die Belgier die falsche Methode. Und bevor auch die FDP-Visionärin Koch-Mehrin den Fehler wiederholt und aus dem "mobilen Gefängnis" ein immobiles Gefängnis macht - die Burkaträgerinnen also nach Hause

Damals, 2005, hat uns allen der Karikaturenstreit doch so viel Spaß gemacht - das müssen wir wiederholen! Also, auf ein Neues: In der Hauptrolle ist dieses Mal ein international bekanntes Format - die satirische Trickfilmserie "South Park" aus den USA. In ihrer 200. Jubiläumssendung zeigen sie den Propheten Mohammed und diskutieren, wie viel Mohammed man zeigen darf. Die Medienwelt wartet gespannt. Wie werden die Muslime reagieren? Das Problem: Die Muslime spielten nicht mit. Keine brennenden Flaggen

Ich war vierzehn Jahre alt, als mich eine Frau in der U-Bahn fragte: "Warum trägst du das Kopftuch?" "Weil ich will", antwortete ich, woraufhin sie "Willst du nicht!" zurückschrie. Und ich hörte nur noch die Worte: Afghanistan, Gewalt an Frauen, Unterdrückung, Zwangsehen, Ehrenmorde - das volle Programm eben. Seitdem gibt es solche Szenen immer wieder. Nein, ich möchte deshalb nicht bemitleidet werden oder gar in die ach so beliebte Opferrolle. Ich schreibe dies, weil ich das

Dieser gutaussehende Typ ist übrigens einer der vielen Spieler, die in meinem Zimmer in Deutschland übernachten. Ich weiß. Es heißt eigentlich TorschLusspanik. Im Mittelalter schloss man nachts die Stadttore und solche, die es bis dahin nicht in die Stadt geschafft hatten, mussten die Nacht vor dem Tor verbringen. Und hatten folglich jedesmal auf dem Weg in die Stadt Torschluss-Panik. Da kommt die Redewendung laut Wiki her. Heute benutzt man diese Redewendung, wenn Mann oder Frau aufgrund

Die Vergangenheit weicht der Zukunft. Das Staunen weicht der Freude. Freude über die Freude, die dich umgibt. Über die Freude am Reichtum. Geistig. Kulturell. Du bist im Garten. Höre zu. Und Erzähle. Freude über das Erzählte. Freude über die Freude. Und noch mal. Höre zu. Freude über das Gehörte. Freude über die Freude. Du bist im Garten. Freude über die kostbare Rose, die du bist. Denn du bist. Und du bist nichts. Du bist im Garten. Kein Vater-,

Mehr solcher Bildchen? Hier. Mein Schwesterlein empfahl mir kürzlich eine kleine tolle Seite mit diesem wunderbaren Projekt: Die "Migrantas"-Piktogramme.Piktogramme erklären uns die Welt. Sie sagen uns, wo die Damen- und Herrentoilette, das Wickelzimmer, die Sportanlage, das Bord-Restaurant oder unser Herz ist. Und sie erklären uns auch, was Migrantinnen bewegt.Bei einigen Bildchen musste ich ganz schön grinsen. Beispiel: Das erste Piktogram in der zweiten Reihe, einfach zum Kugeln. Menschen aus dem temperamentvollen Ausland reden tatsächlich tendenziell

Bevor es am Dienstag gemeinsam mit meiner Schwester in ferne Länder am Herzen der Erde geht, setze ich die Iftar-Tagebuch-Reihe fort. Wie hier schon gestanden habe ich mehrmals das Essenfotografieren verdaddelt. Selbstverständlich gehe ich gleich in die Ecke um mich zu schämen.Tag #7Heute brechen wir das Fasten in einem beliebten türkischen Restaurant im Hamburger Stadtteil Altona. Anlass ist der Abschied einer Freundin, die zum Studieren nach Hannover zieht. Baibai Ebru!Tag #8Home sweet home. Ich lerne:

Bildcredit: Midnight.Silver Ich glaube, die Fastenzeit hat die muslimische Bloggerszene umgehauen, es gibt nämlich nur relativ wenige 1.Woche-Karneval-Beiträge. Oder aber sie verschanzen sich unter der heißen Urlaubs-Sonne irgendwo am anderen Ende der Welt. Das aber ändert nichts an der er Qualität der tollen eingereichten Beiträge. Ein sehr schöner Start in den Ramadan-Blogkarneval! Schwester Meryem (Meryems Welt) schreibt von der Ausdauer und dem Durchhaltevermögen, die man während der Fastenzeit entwickelt. Sie konzentriert sich auf die Gebete, liest islamische Literatur

Heute neigt sich die erste Fastenwoche dem Ende. Ich muss gestehen, es ist nicht einfach in diesem Jahr. Eine richtige Herausforderung. Die Sonne geht erst um ca. 20.30 Uhr vollständig unter. Bis dahin weder Essen noch Trinken, das war besonders am Montag hart, als der Tag um sieben Uhr morgens anfing und wir ihn unter der prallen Sonne Heidelbergs verbrachten. Doch kaum war die Sonne unter, nach zwei Gläsern Wasser war ich bereits satt (oder

Bildcredit: Saqer Alattar Letztes Jahr erklärte ich, was im muslimischen Kopf/Bauch/Leben während des Fastenmonats Ramadan vorgeht und titelte "Alle Jahre wieder". Nun ist es wieder so weit! Seit gestern (bzw. heute - never mind, lange Geschichte) ist wieder Ramadan, der Fastenmonat hat angefangen! Ramadan Kareem! Am Ende des letzten Fastenmonats wünschte ich mir, ich hätte das tägliche Fastenbrechen Iftar fotografisch dokumentiert. Weil es letztes Jahr nicht geklappt hat, knipse ich in diesem Jahr. Täglich wird

Lebenszeichen an die Zivilisation. Ich melde mich aus der Uni-Versenkung, dem Hausarbeiten-Dschungel. Weil heute Freitag und damit Zeit für den Film zum Freitag ist, habe ich mich rausgekämpft. Apropos Dschungel. Eva von Hurra sendet Videogrüße aus dem Regenwald mit einer sehr beeindruckende Aufnahme mitten aus der Natur. -- Eben erfuhr ich, dass der Artikel "Allahs digitale Gemeinde" auf taz.de online ist. Dort wurde ich ursprünglich falsch zitiert, doch das haben die von der taz netterweise schnell geändert. Trotzdem