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islamwoerter

Und wieder ist die taz Vorreiter. Vor allem, wenn es darum geht, auch mal jene zu Wort kommen zu lassen, die noch nicht gehört worden sind. Vor einigen Wochen erschien bereits das Interview mit Melih Kesmen von StyleIslam zu dem Thema Islamophobie. Gestern erschien nun das taz-Interview mit mir, als kopftuchtragende Muslimin und Bloggerin, zum gleichen Thema: Islamophobie. Hier einige Auszüge: taz: Die öffentliche Debatte über den Mord an Marwa ist fast verstummt. Spielt das Ereignis für

Kaum dass sich die Tür öffnete, stürmten wir hinein. Vorbei an der nachts so laut tickenden Uhr, rein in das große Wohnzimmer, wo sie beide saßen. Sie drückte mich ganz lange und gab mir Schmatzer. Er saß neben ihr, groß und gemächlich. Ich küsste ihm die Hand und setzte mich auf seinen Schoß. Während er Äpfel schälte und in kleine Stückchen schnitt, erzählte er mir davon, wie gesund Obst ist. Obst macht groß und stark.

Der Fall Marwa E. hat eine hohe Symbolkraft. Das haben nur Wenige verstanden und nur die Wenigsten richtig zu Nutzen gewusst. Wer eine Zusammenfassung des Falls Marwa E. lesen möchte, Kathrin hat hier eine sehr gute geschrieben. Omar hat auf seinem Blog bereits einen wichtigen Schritt gemacht und die Muslime zur Besonnenheit aufgerufen. Einige sind emotional geladen, andere erzürnt. Zum Teil verständlich. In den vergangenen Tagen wurde in Deutschland viel versäumt. Der Fall

Es ist bald soweit: Am 17. Juli findet endlich, endlich, endlich der 6. muslimische Blogkarneval statt! Helden! Die Welt ist voll (unentdeckter) Helden: Wir sehen sie im Fernsehen und lesen in ihren Büchern. Manchen von ihnen sitzen wir im Bus gegenüber oder wohnen mit ihnen gar unter einem Dach.Helden inspirieren uns, machen uns Hoffnung oder stärken unseren Glauben. Sie sind Menschen mit Ideen und Visionen. Mit ihrer Art, ihren Reden und Taten, Büchern und Gedichten, Liedern

Das, meine werten LeserInnen, ist ein Gebetskettengesicht. Bilder aus der Kindheit machen melancholisch. Ich musste kürzlich an meine tollen Abende in der Moschee denken. Und an die Gebetskettengesichter. Für uns Kinder waren Abende in der Moschee ein einziges Abenteuer. Die Erwachsenen trafen sich zu irgendwelchen Erwachsenen-Kultur-Sachen und wir saßen ganz brav neben unseren Müttern. Anfangs zumindest. Unsere Versuche, den Vorträgen zu folgen, scheiterten nämlich unheimlich schnell. Also gaben uns unsere Mütter Bücher zum Lesen, Hefte zum Malen

Betül hat ihren Mann im Internet kennengelernt. Das ist nicht ungewöhnlich: Immer mehr junge, religiöse Muslime in Deutschland nutzen das Internet zur Partnersuche. Betül* und Tarik* sind seit über einem Jahr glücklich verheiratet. Als sich das junge Pärchen vor zwei Jahren auf einer islamischen Veranstaltung begegnete, war es Liebe auf den ersten Blick. Alles passte, ihre Familien verstanden sich und sie heirateten. Das ist jedenfalls die offizielle Version für die Eltern. Betül und Tarik haben aber ein

Eid mubarak! Bayraminiz mübarek olsun! Happy Eid! Liebe Mitmenschinnen und Mitmenschen, heute sind die muslimischen Weihnachten! Das Opferfest also. Heut Abend wird mit der Familie gefeiert und kurz vor Weihnachten gibt es Baynachten. Baynachten, die Bayram-Weihnachten-Kombination, dachten wir uns aus, um noch mehr Geschenke zu bekommen. Außerdem fing gestern die Hajj-Saison an. Das ist die berühmte Pilgerreise der Muslime nach Mekka. Dieses Jahr sind es wohl fast drei Millionen Muslime. Unglaublich beeindruckend. Ali war vor drei Jahren dort

Jetzt, wo der Hausarbeitenstress beendet ist, Dinge, die in meinem Kopf herumschwirrten:EMEL 50th ISSUEDas muslimische Lifestyle Magazin aus London hat nun ihre Golden-Edition herausgebracht, weil 50. Ausgabe. Und ich war dabei! Aber: Meine Lieblingskolumnistin hört auf. Weil: Thema der Kolumne war das aufregend chaotische Singledasein in orientalischer Kultur (also Heiratskandidaten, die plötzlich neben Mama und Papa auf der Wohnzimmercoach sitzen; arrangierte Dates von Mama und ihren Freundinnen; arrangierte Dates von den eigenen Freundinnen; muslimisches Speed-Dating

Heute bei der Samstagmorgen-Lektüre des Cicero habe ich mich so richtig willkommen gefühlt. Ganz entspannt las ich die Novemberausgabe des Cicero zu Ende und entdeckte auf der vorletzten Seite eine Anzeige. Nicht irgendeine sondern diese hier. Ausgerechnet im Cicero - "Magazin für politische Kultur" - von der ich mehr Seriösität auch in der Anzeigenakquise erwartet hätte.Einfach nur peinlich und furchtbar enttäuschend. Toll.Nachtrag: Und ich konnte es mal wieder nicht lassen, gleich herumzurecherchieren und weiterzulesen. Auf